Ein Punktekonto für die Schule: Klassenarbeiten und Tests werden erfasst, in Punkte umgerechnet und gegen selbst festgelegte Belohnungen eingelöst.
Grundlage ist immer der Prozentwert, nie die reine Punktzahl der Arbeit. Damit zählt eine Arbeit über 50 Punkte in der sechsten Klasse genauso viel wie eine über 80 Punkte in der achten, ein Geschwisterkind ist nie im Nachteil, nur weil seine Arbeiten anders gewichtet sind.
Der voreingestellte Schlüssel, in den Einstellungen änderbar:
| Ergebnis | Punkte |
|---|---|
| unter 50 % | 0 |
| 60 % | 3 |
| 70 % | 8 |
| 80 % | 14 |
| 90 % | 21 |
| 100 % | 30 |
Die Kurve steigt nach oben hin an, damit sich Anstrengung an der Spitze lohnt. Unter der Schwelle gibt es nichts, Minuspunkte gibt es nie. Dazu kommen drei Stellschrauben: ein Faktor je Fach (auch je Kind unterschiedlich, wenn einem Kind ein Fach schwerer fällt), ein Ausgleichsfaktor je Kind und ein Steigerungsbonus, wenn eine Arbeit besser ausfällt als die letzte im selben Fach.
Kinder haben eigene Zugänge und tragen ihre Arbeiten und erledigten Aufgaben selbst ein. Jeder Eintrag steht zunächst auf offen und wird erst durch die Bestätigung eines Elternteils zu Punkten. Erst dann entsteht eine Buchung auf dem Punktekonto.
Der Kontostand ist immer die Summe aller Buchungen, es gibt keinen zweiten Weg, ihn zu verändern. Wird eine bestätigte Arbeit später korrigiert oder gelöscht, wird die zugehörige Buchung mitgeführt.
Für jedes Kind lässt sich ein Stundenplan eintragen. Daraus entsteht für jedes Fach, das an einem Tag unterrichtet wird, die Aufgabe „Hausaufgaben Fach", mit Punkten, die je Fach unterschiedlich hoch sein können. Das Kind hakt ab, die Eltern geben frei.
Punkte sind kein Geld. Sie werden gegen Positionen aus einem selbst gepflegten Katalog eingelöst: Bildschirmzeit, ein Wunsch, wahlweise auch Taschengeld als eine Position unter vielen. Die Preise legen die Eltern fest und können sie jederzeit ändern.
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